Geismar (Frankenberg)

Geismar ist ein Stadtteil von Frankenberg (Eder) im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen. Durch den Ort verläuft die B 253, am südlichen Ortsrand liegt die Landesstraße 3332.

Der Ort wurde erstmals 1196 als „Geismaria“ erwähnt. Geismar gehört zu den ältesten Siedlungen im Altkreis Frankenberg. Am 1. Juli 1971 wurde Geismar in die Stadt Frankenberg (Eder) (damalige Schreibweise Frankenberg-Eder) eingegliedert.[1] Ortsvorsteher ist Klaus-Peter Stein (Stand August 2011).

Den öffentlichen Personennahverkehr stellt ein Anrufsammeltaxi sowie ein zeitlich gut gestaffelter Linienverkehr sicher.

2010 wurde zum zweiten Mal in Geismar ein internationales Hundeschlitten-Rennen ausgetragen. Im Ort gibt es eine Grundschule. Zwischen Frankenberg und Geismar kann man heute noch stark bewachsene Abraumhalden sehen, die vom Abbau des Kupfermergels zwischen 1590 und 1818 zeugen.

Der örtliche TSV Geismar ist mit seiner ersten Fußballmannschaft nach dem Abstieg 2016 in der Frankenberger Kreisliga B vertreten, die erste Tischtennismannschaft spielt in der Kreisliga. Die örtliche Landjugendgruppe ist bei Folklorefesten wie der Europeade in ganz Europa aktiv. Weiter tragen die Freiwillige Feuerwehr, der Schützenverein, der Heimat- und Kulturverein, der Männergesangverein, der Kirchenchor, der Posaunenchor, der Landfrauenverein sowie die beiden Reitervereine zum aktiven Leben in der Dorfgemeinschaft bei.

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Einzelnachweise

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 390.